KRANKHEITSBILDER

EREKTIONSSTÖRUNGEN / IMPOTENZ / EREKTILE DYSFUNKTION, STÖRUNG DER SEXUALITÄT, MÄNNERGESUNDHEIT

Unsere Praxis ist spezialisiert auf die Diagnostik und insbesondere Behandlung der Erektionsstörungen (siehe auch Wissenschaft und Studien). Wir sind sowohl von der Ärztekammer zertifiziert mit der Zusatzbezeichnung "Andrologie" als auch befähigt den geschützten Zusatz "Männerarzt cmi" zu führen.

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Erektionsstörungen / Impotenz / erektile Dysfunktion, Störung der Sexualität, MännergesundheitErektionsstörungen

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Unsere Praxis ist spezialisiert auf die Diagnostik und insbesondere Behandlung der Erektionsstörungen (siehe auch Wissenschaft und Studien). Wir sind sowohl von der Ärztekammer zertifiziert mit der Zusatzbezeichnung "Andrologie" als auch befähigt den geschützten Zusatz "Männerarzt cmi" zu führen.



Männer mit Erektionsproblemen können keine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Gliedversteifung (Erektion) erlangen oder aufrecht erhalten. Tritt dies wiederholt auf, sprechen die Ärzte von einer Erektilen Dysfunktion (ED). Für die richtige Diagnose müssen regelmäßige Erektionsprobleme vorliegen; das bedeutet: häufig, wenn der Mann Sex haben möchte.

Schätzungen zu Folge leiden etwa 2% der Männer unter 40 aber nahezu 60% der Männer über 65 Jahren unter Erektionsstörungen.
Im Laufe des Lebens klagen über 50 % der Männer über zumindest vorübergehende Potenzstörungen, was normal ist und nicht behandelt werden muss.
Von einer ernstzunehmenden Potenzstörung (oder Erektionsstörung) ist auszugehen, wenn es über 6 Monate in mehr als 50% der Versuche nicht zu einer sexuellen Vereinigung bei vorschnellem Erektionsverlust, mangelnder Gliedversteifung oder vorschnellem Samenerguss kommt.

Erektionsstörungen – Ursachen

Die Ursachen für Potenzstörungen sind vielfältig.

Etwa 30 % der Erektionsstörungen haben rein psychische Ursachen.
Bei 70 % der Erektionsstörungen findet man körperliche Ursachen. Diese sind:

50 % Erkrankungen der Arterien
20 % Erkrankungen der Schwellkörper und Venen
20% Erkrankungen der Nervenversorgung
10% Störungen des Hormonhaushaltes

Häufig sind Erkrankungen des Gefäßsystems die Ursache für Erektionsstörungen. Sie werden häufig hervorgerufen durch Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Bluthochdruck (besonders wenn er nicht behandelt wird) und Fettstoffwechselstörungen, die zu Ablagerungen an Gefäßwänden führen. Auch Alkohol, Nikotin und andere Drogen können die Wände der Blutgefäße schädigen.
Oft ist eine erektile Dysfunktion das erste Anzeichen für Erkrankungen am Gefäßsystem, die sich später auch als Herzinfarkt oder Schlaganfall bemerkbar machen können.

Auch Erkrankungen des Nervensystems sind möglicherweise ein Ausdruck einer Grunderkrankung wie Diabetes mellitus (diabetische Neuropathie) oder Multiple Skerose (MS). Aber es können auch Zerstörungen der Nervenbahnen, beispielsweise durch Schäden an der Wirbelsäule im Rahmen eines Verkehrsunfalles oder selten Nervenverletzungen durch Operationen am Enddarm zu Grunde liegen.

Stoffwechselstörungen, wie ein starker Mangel an dem männlichen Sexualhormon Testosteron, eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse oder erhöhte Blutspiegel des Stresshormons Prolaktin beeinträchtigen die Erektion.
Die Psyche spielt ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Erektion und daher können beispielsweise Versagensängste, Stress im Beruf oder Partnerschaftsprobleme für eine erektile Dysfunktion verantwortlich sein.
Da die möglichen Ursachen sehr vielfältig sind und hier auch nur eine Auswahl vorgestellt werden konnte, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um die Diagnose zu stellen und eine wirksame Behandlung zu ermöglichen.

Details zum normalen Ablauf der Erektion

Abb.: Anatomie des Penis


Die Erektion kommt durch ein Zusammenspiel von Hormonen, Nerven- und Gefäßsystem zustande:
Wichtig ist ein gesteigerter Zufluss und ein gedrosselter Abfluss von Blut in den bzw. aus dem Penis.
Zunächst erfassen Sinnesorgane Reize, die über Nervenbahnen an Gehirn und Rückenmark weitergeleitet werden. Bei diesen Reizen kann es sich um Gerüche, Berührungen, Bilder oder Töne handeln.
Aus Zentren des Gehirns gelangen nun Signale zum Rückenmark und von dort zu den Muskelfasern an den Gefäßen, die Blut zum Penis und den Schwellkörpern des Penis führen, die man als ein schwammartiges Netz von Blutgefäßen beschreiben kann. Die Muskelfasern sind normalerweise angespannt. Für eine Erektion ist es notwendig, dass diese Fasern sich entspannen und so einen vermehrten Bluteinstrom ermöglichen.
Dazu werden Stoffe namens Stickstoffmonoxid und Prostaglandin E1 ausgeschüttet. Über mehrere Zwischenschritte kommt es zu einem Kalziumausstrom aus der Zelle, was zu deren Relaxation führt.
Die neuen "Potenzmittel" (PDE-5 Hemmer) z.B. ViagraÒ, LevitraÒ und CialisÒ sind selektive und potente Inhibitoren der zyklischen Guanosin Monophosphat spezifischen Phosphodiesterase Typ 5 (PDE5). Diese Hemmung bewirkt die Erhöhung von zyklischem cGMP. Die daraus resultierende Senkung der intrazellulären Ca2+ -Konzentration führt zu einer Erschlaffung der glatten Muskulatur im Schwellkörper, wodurch ein gesteigerter Bluteinstrom in den Penis ermöglicht wird. Durch den erhöhten Einstrom von Blut werden die Gefäße, die normalerweise das Blut aus dem Penis abführen und eine sehr dünne, schwache Wand besitzen, gegen eine kräftige Schicht Bindegewebe gedrückt, so dass ein Abfluss nicht mehr möglich ist. Hierdurch wird eine Erektion hervorgerufen. Voraussetzung für die Wirkung von der PDE-5 Hemmer sind genügend intrazellulär vorliegende cGMP-Moleküle oder die durch sexuelle Stimulation verursachte Stickstofferhöhung und damit verbundene cGMP-Produktion. Fehlende sexuelle Stimulation, Läsionen der penilen Innervation, enyzmatische Defekte der NO oder cGMP-Synthese machen Vardenafil für die Erektion wirkungslos. Dem Phosphodiesterase-System (PDE) gehören inzwischen 11 Isoenzymfamilien mit weiteren Subkategorien an. Die PDE-Enzymfamilien kommen ubiquitär in differenzierten Enzymmustern in menschlichen Organsystemen vor. Um die Wirkung der PDE-5 Inhibitoren zu verstehen muss man wissen, dass es keinen organspezifischen PDE-Inhibitor gibt, das heißt die Hauptwirkung entfaltet sich zwar durch die Hemmung von PDE-5, aber andere Phosphodiesterasen werden zu einem kleinen Prozentsatz mitgehemmt. Je nach Stärke der Hemmungen der verschiedenen Phosphodiesterasen lassen sich hieraus die Nebenwirkungen des Medikamentes verstehen. Z.B. für den PDE-5 Inhibitor LevitraÒ spielt sowohl die Hemmung der PDE-6, die vorzugsweise in der Netzhaut lokalisiert ist, als auch die Hemmung der PDE-1 (ZNS, Gefäße) eine Rolle. Ursprünglich war die Überlegung, dass ein selektiver PDE-5 Inhibitor geeignet wäre für die Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen, da PDE-5 in verschiedenen glattmuskulären Organen wie Herz, Lunge und Thrombozyten vorhanden sind. Die erhofften Erfolge blieben aus, die Patienten berichteten jedoch über verbesserte und verlängerte Erektionen. Hieraus entwickelte sich ein Meilenstein in der Behandlung der erektilen Dysfunktion.

Das Ende der Erektion wird durch die Aktivität eines vegetativen Nerves, des Sympathikus, herbeigeführt. Er initiiert ein erneutes Anspannen der Muskelfasern, die an den Blutgefäßen liegen. Somit kann das Blut den Penis wieder verlassen.

Testen Sie sich selbst!

Der Selbsttest, International Index of Erectile Function (IIEF), gibt Ihnen einen ersten Anhaltspunkt, ob Sie an Erektionsproblemen leiden, die behandelt werden müssen.

Beachten Sie bitte: Der Test kann kein persönliches Arztgespräch ersetzen! Nur Ihr Arzt kann eine sichere Diagnose stellen und die erforderliche Behandlung einleiten.

International Index of Erectile Function (IIEF)

Diese Fragen beziehen sich auf die Auswirkungen, die Ihre Erektionsprobleme auf Ihr
Sexualleben während der letzten 4 Wochen hatten. Bitte beantworten Sie diese
Fragen so offen und eindeutig wie möglich. Bitte beantworten Sie jede Frage, indem
Sie ein Kästchen mit einem Häkchen [√] kennzeichnen. Wenn Sie sich sicher sind, wie
Sie antworten sollen, geben Sie bitte die bestmögliche Antwort.

Bei der Beantwortung dieser Fragen gelten folgende Definitionen:

Geschlechtsverkehr: Ist definiert als vaginale Penetration der Partnerin (Eindringen in die Partnerin).
Sexuelle Aktivität: Beinhaltet Geschlechtsverkehr, Zärtlichkeiten, Vorspiel und Masturbation
(Selbstbefriedigung).
Samenerguß: Ist definiert als der Ausstoß von Samen aus dem Penis (oder die Empfindung
dessen).
Sexuelle Stimulation: Beinhaltet Situationen wie Liebesspiele mit der Partnerin, Betrachten erotischer Bilder usw.

Information über vorzeitiger Samenerguss und Dapoxetin finden unter Krankheitsbilder.

Als urologische Fachärzte mit besonderen Fachkenntnissen auf diesem Gebiet erklären wir es Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch und bieten Ihnen bei Bedarf unsere Hilfe an!

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UNERFÜLLTER KINDERWUNSCH

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Ein Praxisschwerpunkt ist die Andrologie. Neben der Diagnostik bei unerfülltem Kinderwunsch führen wir sowohl medikamentöse als auch operative Behandlungen durch.
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