WISSENSCHAFT UND STUDIEN
LIFESTYLE, EREKTILE DYSFUNKTION, HORMONE, METABOLISCHES SYNDROM - MÖGLICHKEITEN EINER GESCHLECHTSSPEZIFISCHEN MÄNNLICHEN PRÄVENTION
F. Sommer, M. J. Mathers
Urologe 46: 628-635, 2007
Deutsche Männer verhalten sich in vielerlei Hinsicht wenig gesundheitsbewusst und zeigen ein vergleichsweise geringes Interesse an Vorsorge. Urologische Symptome können aber Anlass für einen Arztbesuch sein und eine Gesprächsmöglichkeit eröffnen. Modifizierbare Lifestyle-Faktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel und Rauchen spielen bei Entwicklung, Progression oder Remission einer ED aber auch bei kardiovaskulären Erkrankungen und dem metabolischen Syndrom eine Rolle. Daneben können die Auswirkungen eines altersbedingten Testosteronmangels die Gesundheit insgesamt sowie die sexuelle Funktion des Mannes negativ beeinflussen. Empfehlungen zu Verhaltensänderungen im Rahmen eines ED-Managements und gegebenenfalls eine Testosteronsubstitution eröffnen dem Urologen Möglichkeiten einer breiten geschlechtsspezifischen Prävention für seine männlichen Patienten.







